FAQ's

 Welche Reinigungsmittel sollen zur Pflege des Fahrrades eingesetzt werden?

Jedes handelsübliche Reinigungsmittel für Autos und Fahrräder eignet sich zu Ihrem Fahrrad. Oberflächenaktive Substanzen sollen auf jeden Fall insbesondere auf lackierten und gemalten Oberflächen vermieden werden.
Glänzend lackierte Oberflächen: Reinigungsmittel auf Wasserbasis
Matte Lackoberflächen: reines Wasser empfohlen!
Ketten bzw. Oberflächen mit Fettverschmutzung: alkoholhaltige Reinigungsmittel, auch stärkere Fettreiniger eigenen sich für Ketten.

Welche Instandhaltungen sollen am Fahrrad regelmäßig durchgeführt werden?

Besonders die Teile, die die Verkehrssicherheit gewährleisten, sollten immer kontrolliert werden: Zustand der Bremsflächen auf den Bremsbacken/Felgen, Lenker auf Eignung prüfen. Bei Teilen mit Bowdenzug soll monatlich die Dehnung des Bowdenzuges, die zu einer ungenauen Funktion der betroffenen Teile führen kann, kontrolliert werden. Die Reifendrücke bzw. der Zustand der Decken sollen regelmäßig kontrolliert werden.

Welche Instandhaltungen können als Eigeninstandhaltungen ohne die Unterstützung einer Servicestelle durchgeführt werden?

Alle Instandhaltungen, bei denen Sie sicher bist, dass Sie sie auch alleine lösen können. Wir übernehmen jedoch keine Haftung für etwaige Schäden daraus.

Wie sollte das Fahrrad auf die Winternutzung vorbereitet werden?

Die Verschleißteile werden bei niederschlagsreicher Witterung mehr der Abnutzung ausgesetzt, deshalb soll für die Schmierung des Fahrradantriebes ausreichend gesorgt werden. Zudem kann das Niederschlagswasser in die Gehäuse der Bowdenzüge fließen und sie dadurch nach einer Zeit verstopfen, deshalb soll auch für die Schmierung der Bowdenzüge gesorgt werden. Der Zustand der Bremsbacken soll besonders kontrolliert werden, denn die Schmutzpartikel bei der Winternutzung verschleißen sie schneller, was zu einer starken Beeinträchtigung der Bremswirkung führt. Die Schmierung/Reinigung des gesamten Fahrrades sollte im Fachservice nach niederschlagsreichen Perioden und der Winterzeit durchgeführt werden.

Wie soll das Fahrrad richtig eingestellt werden?

  • Sitz
    Die richtige Sattelhöhe ist ein subjektiver Faktor, aber generell lässt es sich festlegen, dass auf dem Fahrradsitz sitzend die unterste Pedalposition sicher erreicht werden soll.

  • Sattel
    Der Sattel sollte ein bisschen nach vorne geschwenkt werden, damit die Sattelnase die weichen Organe beim Radfahren nicht drückt.

  • Sattelstütze
    Die Höhe und die Länge der Stütze richten sich ebenfalls nach dem subjektiven Bequemlichkeitsgefühl. Im Fachservice sollte nachgefragt werden, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Fahrrad unbequem ist.

  • Position der Bremsgriffe
    Die Bremsgriffe sollten auf dem Lenker so positioniert werden, dass sie nur mit den Fingern, mit denen Sie üblicherweise bremsen, auf einem möglichst kurzen Weg ungehindert erreicht werden können. Sowohl der Winkel als die Entfernung der Bremsgriffe vom Griff setzen eine individuelle Einstellung voraus.

  • Druckpunkt der Bremsen
    Der Druckpunkt soll so eingestellt werden, dass der Lenker bei der Erreichung der maximalen Bremskraft mit den Fingern stark gehalten werden kann, aber die Bremsgriffe sollen die Lenkergriffe nicht berühren. Der Druckpunkt kann mit der Vorspannschraube des Bowdenzuges bzw. der Stellschraube für den Kolben bei hydraulischen Bremsen einfach eingestellt werden.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Nabenschaltungen und Kettenschaltungen?

  • Nabenschaltung: Sie ist ein vollkommen geschlossener Mechanismus, bei dem die Kraftübertragung mittels eines Zahnradpakets im Nabengehäuse erfolgt. Dieses System hat keinen besonderen Wartungsbedarf, aber die Mehrheit der Nabenschaltungen sollte nicht unter Last geschaltet werden. Beim Schalten sollten die Pedale nicht betätigt werden.

  • Kettenschaltung: Sie ist eine einfache und bequeme Lösung, aber sie benötigt eine regelmäßige Wartung und Reinigung. Eine Wechselvorrichtung bewegt die Kette auf die Zahnräder unterschiedlicher Größe, wofür vorausgesetzt wird, dass die Pedale zwar nicht mit großer Kraft, aber doch getreten werden.

Welche Unterschiede gibt es zwischen den 26er, 27,5er, 28er und 29er Reifengrößen?

  • 26er: Die häufigste Reifengröße in der Welt der Mountainbikes, da sie von Anfang an mit dieser Reifengröße hergestellt wurden. Mountainbikes ermöglichen ein schnelles und dynamisches Radfahren.

  • 27,5er oder 650B: Neueinsteiger in der Fahrradindustrie, ausdrücklich für Mountainbikes entwickelt. Besonders für Konditionssportarten lässt sich der Vorteil dieser größeren Räder erkennen - sie sind schneller, darüber hinaus beeinflussen sie die Bedienbarkeit der Fahrräder nicht wesentlich.

  • 28er wird auch 700C oder 622 genannt: Herkömmliche Reifengröße für City- und Trekking-Fahrräder.

  • 29er: Diese Reifengröße ist eigentlich ein 28 Zoll Laufraddurchmesser mit großvolumigen Ballonreifen – wiederum bei Mountainbikes. Diese Reifen sind außerordentlich stabil aufgrund des größeren Durchmessers und bewältigen leichter die Hindernisse auf Waldwegen.

Wie sollen die Bremsen richtig benutzt werden?

Die Bremsen vorne und hinten soll gleichzeitig betätigt werden. Es ist ein Irrtum, dass die ausschließliche Betätigung der hinteren Bremse sicherer wäre. Die Bremskräfte verteilen sich im Verhältnis von 70%/30% auf den vorderen und hinteren Rädern, was zu einer effektiveren Bremswirkung führt. Wenn nur die hintere Bremse betätigt wird, wird der Bremsweg länger bzw. kommt das Fahrrad ins Schleudern.

Welche Unterschiede gibt es unter den heute üblichen Werkstoffen für den Rahmen?

  • Stahl (CrMo): Er ist stark, aber flexibel, aber der schwerste Werkstoff unter den heute gebräuchlichen Werkstoffen für Fahrradrahmen. Aufgrund seiner Flexibilität kann er langfristig größeren Lasten widerstehen und plötzliche Stöße ableiten.

  • Aluminium: steif, aber leicht und wird in unterschiedlichen Qualitäten von den Rahmenherstellern angeboten. Aus seiner Steifigkeit ergeben sich minimale Probleme im Bereich Energieverluste/Bedienbarkeit durch Verformung. Aluminium ist ein widerstandsfähiger Werkstoff für Rahmen, aber es „speichert“ die Belastungen, die ihm während der Benutzung widerfahren und die nach einer bestimmten Lebensdauer zu unerwarteten Rissen/Brüchen führen können.

  • Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (Carbon): Er ist der Rolls Royce unter den Rahmen. Er ist sehr leicht, aber unglaublich stark und praktisch unzerstörbar beim Einsatz einer richtigen Herstellungstechnologie. Er wird von Profi-Radrennfahrern oder sehr anspruchsvollen Benutzern gewählt, er hat aber leider einen außerordentlich hohen Preis.

Wie kann ich mein Fahrrad identifizieren?

Die primäre Identifizierungsnummer des Rades ist die Rahmennummer, die generell unter dem Tretlager zu finden ist. Darüber hinaus benutzen die Hersteller üblicherweise eigene Identifikationsnummern. Bei Gepida-Fahrrädern ist die primäre Identifikationsnummer die 14stellige ID-Nummer, die auf einem Aufkleber mit Strichode auf der unteren Fahrradseite angegeben ist.

Wie kann ich unterschiedliche Teile für mein Fahrrad kombinieren?

Die Teile in der Fahrradindustrie sind standardisiert, aber sie können auch einige Parameterunterschiede aufweisen. Vor dem Austausch eines Teils sollte man die Kompatibilität im Fachservice hinterfragen.

Wie können Reklamationen erhoben werden, wenn es Probleme mit dem Fahrrad gibt?

Bei Reklamationen soll man sich immer an den verkaufenden Händler wenden. Die Händler sind qualifiziert genug, um etwaige Mängel in Minuten zu beseitigen bzw. über die Berechtigung von Reklamationen zu entscheiden. Geht es um einen ernsten Mangel und ist der Garantieanspruch berechtigt, leitet der Händler dem Hersteller die Reklamation weiter.

Wie lassen sich Fahrräder transportieren?

Sie finden ausführliche Informationen zum Fahrradtransport in den Gebrauchsanleitungen.

Einige wichtige Hinweise für den Transport auf Autos:

  • Benutzen Sie nur zertifizierte Fahrradträger
  • Prüfen Sie vor dem Einsatz, ob das Trägersystem stabil das Fahrrad hält bzw. langfristig befestigen kann
  • Entfernen Sie jedes Zubehör, das beim Transport abfallen kann und dadurch Unfälle verursachen kann
  • Achten Sie beim Transport auf die geänderten Maße durch das Fahrrad!

    Transport auf öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Für den Fahrradtransport geeignete öffentliche Verkehrsmittel sind mit Hinweisschildern und -symbolen versehe
  • Beim Transport auf Zügen benutzen Sie den Spezialwaggon für Fahrradmitnahme, falls es ihn im Zug nicht gibt, erkundigen Sie sich vor der Reise über die Transportbedingungen
  • In jedem Fall befestigen Sie das Fahrrad und lassen Sie es nicht ohne Aufsicht

Was und wie kann ich mit meinem Fahrrad transportieren?

  • Die meisten Hinterrradgepäckträger sind für eine Last bis zu 25 kg ausgelegt
  • Kinder unter 22 kg sollen im Fahrradkindersitz nach DIN 79120 transportiert werden.